Persönliche Geschichte

Solange im Kopf eine "persönliche Geschichte" existiert, richtet sich der Geist nach außen und ist in der Polarität gefangen.

Die persönliche Geschichte besteht aus dem Zeit/Raum Gedanken zwischen Geburt und Tod, allem Angesammelten zu dem es ein "Mein" gibt, aus all jenen Dingen, die nicht ins Idealbild passen und damit abgelehnt werden müssen, die geistige Ausrichtung von "Angenehm" und "Unangenehm" und vor allem die Hoffnung auf ein Happy End dieser Geschichte, anders gesagt, die Hoffnung auf Glück!

 

Der Hauptdarsteller dieser Geschichte ist ein "ICH", dass sich als eigenständig und mit freiem Willen sieht und erlebt. Es setzt sich in Beziehung mit den erscheinenden Objekten, seien es Menschen, Situationen, Vorstellungen oder Besitz, und benutzt diese dafür, das erhoffte Glück zu erreichen.

 

Das "in Beziehung gehen" geschieht über die Sinnesorgane des Körpers, deren Wahrnehmung über den Verstand interpretiert und in Kategorien eingeteilt wird. Bleibt der Geist mit seiner Achtsamkeit auf dieser Lebensweise, bleibt er mit dem Körper und seiner Konditionierung identifiziert und fühlt sich darin gefangen.


Erst die Umkehrung des Geistes und seiner Aufmerksamkeit nach Innen bewirkt ein Gefühl der Befreiung. Einher geht das Verblassen der persönlichen Geschichte, die ohne Aufmerksamkeit (Energie) nicht weiter gelebt werden kann.

 

Der nach innen gerichtete Geist erkennt in der Stille des Herzens den Frieden und die Freiheit, die bereits seit Deiner Geburt da sind und realisiert das EINE ohne ein Zweites - Advaita!

 



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Kommentare: 1
  • #1

    Astrid (Montag, 20 August 2012 09:59)

    Das ist ein wunderschöner Text und spricht aus dem Herzen! Ich sehe mein Problem mich darauf einzulassen darin, dass mein Leben und meine persönliche Geschichte grad so schön und im Fluss sind, dass ich mir schwer tue, das alles loslassen zu wollen. Das Grundproblem mag wohl leider schwankendes Vertrauen ins Unveränderliche sein.