Was Erleuchtung nicht ist

Was Erleuchtung nicht ist

Erleuchtung wird, wie viele andere Ideen, sehr oft falsch verstanden. Für die Beschreibung dieser Erfahrung werden alle möglichen Bilder verwendet:
Ewiger Segen, Allwissenheit, pure Weisheit, grenzenlose Liebe und vieles mehr.

Vor allem zeigt sich in diesen Konzepten immer wieder ein JEMAND, der diese Eigenschaften vorweisen kann und dann als erleuchtet gilt.

 

Realisation der Wahrheit bedeutet zu erkennen, dass man keine Person ist. Die eigene Person ist ein Konzept, ein Phänomen der Erscheinungswelt, das letztlich keine reale Existenz hat. Wie also sollte ein Person erleuchtet werden?

 

Viele Menschen stellen sich das Konzept der Erleuchtung vor wie eine Zauberkugel, die alle Probleme von ihnen nimmt. Doch sowohl die Erleuchtung wie auch das gefesselt sein sind Vorstellungen, die nur innerhalb des Trugbilds (Maya) existieren. Anders ausgedrückt:
Sie sind ein Trugbild, das nicht weiß, dass es ein Trugbild ist.

 

Wenn Sie glauben eine Person könnte Erleuchtung erfahren, dann ist es ebenso, als würden Sie glauben, dass ein Spiegelbild erleuchtet werden kann.

 

Wir können lediglich sagen, dass Erleuchtung in der Erkenntnis besteht, dass alles aus einer Substanz besteht, ob Sie das Nichts, Leerheit, Bewusstsein oder wie immer nennen.

 

Ist das erkannt, geschieht alles spontan.
Das Tun geschieht einfach, es gibt in Wirklichkeit kein aktives Tun.

 

"Ich Bin"  ist das Samenkorn aus dem das Universum entsteht.

Verschwindet das "Ich Bin" im Nichts, dann bleibt nur mehr Leerheit.
Das einzige Wort, das man als Beschreibung benutzen kann ist "DAS"
Ich bin DAS!

 

…und alles, was Sie über DAS sagen können, trifft nicht zu!